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Ein Dreivierteljahr ist dieser Blogpost her, in dem ich die Insolvenz des Hamburger Betahauses beweinte und an wen auch immer appellierte, den Co-Working-Space zu retten.

Mein Wunsch ging in Erfüllung: Im September wurde der Neustart bekanntgegeben und diesen Samstag nun zieht das Betahaus in eine neue, größere, bessere Immobilie, die den lange erforschten Bedürfnissen der Community gerecht und den Neustart auch räumlich Realität werden lassen soll.

Wie sich das gehört: Der kommende Samstag ist fürs Helfen beim Umzug geblockt. (Auch ihr könnt mit anpacken!)

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Und damit wir im neuen, dreistöckigen Betahaus in der Eifflerstraße (Schanzenviertel) nicht auf dem Boden sitzen müssen, haben die Gesellschafter ein Crowdfunding gestartet, das zu unterstützen ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Warum ich beim Crowdfunding mitmache:

  • Seit der Insolvenz und dem Wechsel in die neue Gesellschaft ist die Betahaus-Community wieder richtig aufgelebt. Als Co-Workerin fühle ich mich – wieder bzw. sogar mehr als vorher – äußerst gut aufgehoben. Ohne es genauer benennen zu können, würde ich sagen, dass sich die Stimmung eindeutig verändert hat und insgesamt offener geworden ist.
  • Hier lerne ich unkompliziert und vor allem gefühlt jeden Tag neue Leute kennen, die mich inspirieren, oder vertiefe Bekanntschaften, von denen ich beruflich profitiere. Und das Ganze ohne dass ich zu einer eigenen Networkingveranstaltung gehen muss, sondern unkompliziert beim Bestellen an der Theke oder dem gemeinsamen Betabreakfast.
  • Co-Working im Betahaus bedeutet für mich Produktivität und Ansporn, wie ich sie als Selbständige im Home Office selten erlebt habe. Nicht nur intrinsisch, sondern auch, weil man durch die räumliche Nähe die Arbeitsweisen anderer hautnah miterlebt und – so geht es mir zumindest – seine eigene Arbeitsrealität immer wieder betrachtet und anpasst.
  • Betahaus heißt, einen klaren Tagesablauf zu haben, den ich in Unternehmen immer doof fand, in dieser Situation jedoch genieße. Hier zu arbeiten bedeutet aber auch, dass Arbeitszeit und Feierabend manchmal nahtlos ineinander übergehen, wenn ich es denn möchte. Gerade die Freitage in den letzten Monaten haben mir viel Freude bereitet.
  • Im Betahaus sein, bedeutet auch, verrückt sein zu können. Community-Fachfrau Deva und viele andere Betahäusler waren sofort dabei, als Manuel und ich zum „Happy“-Dreh aufriefen. Dieses Nebeneinander von Business und Spaß entspricht meinem Verständnis, wie ich arbeiten möchte.

Das Alles erhalte ich für läppische 50 Euro Flatrate im Monat, wobei ich bereit wäre, zum Beispiel in einem „50 Euro plus X“-Modell auch mehr zu bezahlen. Angesichts Preis-Leistungs-Verhältnisses, aus den oben genannten Gründen und weiteren möchte ich natürlich, dass das Betahaus 2.0 ein voller Erfolg wird!

Dafür habe ich mir im Crowdfunding eine Eintrittskarte zur großen Eröffnungsfeier gesichert (in der Sponsorenversion sogar noch mit Konferenzraumnutzung). Das solltet ihr auch tun – oder zumindest das Paket buchen, bei dem ihr einen Stuhl im neuen Betahaus mit eurem Namen versehen könnt. (Ein Stuhl, der euren Namen trägt… *sing*) Falls ihr noch nie im Betahaus wart, einen Arbeitstag dort aber immer mal ausprobieren wolltet, sucht nach den Rewards, die euch zu Neu-Co-Workern machen, und schließt euch unserer spannenden und entspannten Community an.


Wen meine Worte nicht überzeugen, der kann auch zum Beispiel hier oder hier andere Stimmen hören. Und jetzt: Ab zur Crowdfunding-Seite!