Ich habe gerade einen dieser seltenen Das-Internet-macht-glücklich-Momente. Bei YouTube findet man derzeit allerlei Versionen von Pharrell Williams‘ Song „Happy“, zu dem Menschen von Köln bis Singapour durch die Straßen tanzen. Jede für sich stimmt mich froh, weil Lied und Teilnehmer einfach richtig gute Laune ausstrahlen.

Doch sind es meistens Leute, die sich ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal vor einer Kamera bewegen und das auch noch richtig gut. Wien hingegen überzeugt doppelt: mit Gutelaunefaktor und Andersartigkeit. Jung und Alt, Mann und Frau, Kinder, Mütter mit Kinderwagen, gute Tänzer, schlechte Tänzer – eine großartige Mischung, die sich hier zu einem Zweck vereint: ein Video zu drehen, um im Netz gute Laune zu verbreiten.


(Video via Cinthia Briseño)

Wenn das nicht das Beispiel der Woche sein kann für eine Brücke über den digitalen Graben! Nicht nur, weil hier unterschiedlichste Menschen sich an einem vom Digitalen inspirierten Projekt beteiligen. Sondern weil diese Geschichte sich auch schön eignet, um zu zeigen, wie das Netz Menschen zusammenbringt.

In diesem Sinne: Verteilt das Video außerhalb der Filterblase! Sprich: Zeigt es euren Eltern, Großeltern, Kollegen, den weniger online-affinen Menschen in eurem Umfeld. Und dann tanzt mit ihnen durchs Wohnzimmer oder den Park.

Übrigens: Selbst eine kleine französische Gemeinde mit rund 32.000 Einwohnern hat sich happy getanzt. Wann zieht Hamburg endlich nach??