16.700 Menschen fanden in diesem Jahr ihren Weg auf meine Website. Ich gestehe: So viel Zeit und Liebe ich in meine Onlineaktivitäten stecke, so selten schaue ich beispielsweise in meine Statistik. Dieses Jahr habe ich mich aber mal ein bisschen durchgeklickt.

Herkunft der Besucher, sortiert nach der Menge: Google, Twitter, Facebook, Bluewin.ch, Rivva

Screenshot aus Piwik-Statistik von carolin-neumann.de

Screenshot aus Piwik-Statistik

Ländertechnisch liegt natürlich Deutschland ganz vorne, gefolgt von der Schweiz. Zehn Besucher kamen aus Japan – Claudia? ;)

Die meisten Zugriffe des Jahres hatte erneut der Beitrag von 2010 (!), in dem ich erkläre, „Warum ‚FlashForward‘ nicht hätte enden sollen“. Viel gelesen wurden auch weiterhin meine uralten „Gedanken zum ‚Lost‘-Finale“ und die „Gedanken zum Serienfinale von ‚The Event'“. Ihr Serienjunkies, ey!

Wie viele hunderte Male mein verzweifeltes Wohnungsgesuch Anfang des Jahres geteilt wurde, freut mich sehr!

176 Personen kamen zu mir, weil sie einfach nur nach „carolin neumann“ suchten, also nach mir, yeah.

Fast 100 Leute stießen auf der Suche nach dem Sinn des Serienfinales von „Lost“ auf meine Seite.

36 Leute verdienen es nicht, auf meine Website zu gelangen, denn sie suchten nach „Caroline Neumann“. Auf das e am Ende meines Namens reagiere ich allergisch.

Und last, but not least fanden erstaunliche 16 Besucher mein Blog über den Suchbegriff „carolin nackt“ und noch mal ’ne Handvoll über „journalistin nackt“ und „nackte journalistin“. Weil ich meinen Festivaltipp zur Band The Naked and The Famous vor zweieinhalb Jahren (!) mit „Nackt und fabulös“ überschrieb.


Was letzteres und auch andere Ergebnisse aus meiner Jahresstatistik vor allem zeigen: wie wichtig Google Authorship fürs Gefunden werden im Netz geworden ist. Ich habe hierüber meine Profile so mit Google verknüpft, dass Texte von mir, vor allem aus diesem Blog, in den Suchergebnissen von Google mit meinem Namen und Foto sowie optisch abgesetzt angezeigt werden.

Ich habe einige der Suchbegriffe mal nachverfolgt und festgestellt, dass sich die Suchenden teilweise mehrere Seiten hätten weiterklicken hätten müssen, um zu einem meiner Treffer zu gelangen (sofern nicht der Algorithmus bei ihnen durch Bekanntschaft mit mir oder andere Faktoren beeinflusst wurde). Dass sie dann ausgerechnet auf Seite 7 bei meinem Beitrag landeten, der obendrein sehr deutlich nichts mit dem gesuchten Thema zu tun hatte, dürfte an der gesonderten Stellung in den Google-Suchergebnissen gelegen haben.

Das kann man jetzt doof finden oder toll. Journalisten und Blogger sollten sich deswegen auf jeden Fall spätestens 2014 mit dem Thema beschäftigen, um ihre eigene Auffindbarkeit zu optimieren!