Analog zur Verschlüsselung von Mails nutze ich seit einigen Wochen auch auf dem Smartphone für die tägliche Kommunikation eine verschlüsselte App: Threema lässt sich im Grunde wie Whatsapp bedienen, nur dass die Schweizer Anwendung eine End-zu-End-Verschlüsselung nutzt. Sprich: Meine Nachrichten werden verschlüsselt übermittelt und erst auf dem Endgerät wieder entschlüsselt, was nur möglich ist, wenn mein Kommunikationspartner und ich einander vorher identifiziert haben.

Das ist ein nicht unkomplizierter Extra-Schritt im Vergleich zum super bequemen, aber eben auch super anfälligen Whatsapp. Nachdem ich diese eigentlich von mir heißgeliebte App schon vor einem Dreivierteljahr runterschmiss und meine Herzensmenschen von einer anderen App überzeugte, beginnt dieser Prozess nun von Neuem. Das ist definitiv aufwändig, aber aus denselben Gründen wichtig und richtig wie auch Verschlüsselung von E-Mails es wert ist. Nervig ist ohnehin eher das Einrichten, siehe erster Schritt. Ist das einmal geschafft (was zugegebenermaßen ggf. Hilfe erfordert), dann ist das Verschicken von Nachrichten selbst am Ende maximal ein extra Klick, aber kein wirklicher Zusatzaufwand. Bei Threema nicht mal das. Wie gesagt: alles wie Whatsapp, nur halt ohne die Datenlecks.