Ich habe mal wieder Ein-Platz-im-Freien-und-einfach-drauf-los-musizieren-Formate gefunden, die zumindest mir bisher unbekannt waren. Wenn ihr neue Musik abseits des Mainstreams, gefühlvoll, vielseitig und authentisch finden wollt, dann empfehle ich euch, bei beiden mal zu stöbern. Aber Vorsicht: Man kann sich verlieren – und zwar stundenlang…

The Amazing Sessions

Eingeladen vom britischen Radiosender AmazingRadio spielen die meisten Gäste der Amazing Sessions live im Studio (hier beispielsweise die wunderbaren Daughter). Im Rahmen des Festivals The Great Escape in Brighton allerdings entstanden auch zahlreiche wundervolle Ständchen unter trübem, englischem Himmel.


(Wobei in diesem Fall die Version auf der Big Ugly Yellow Couch noch mehr unter die Haut geht.)

Schön sind übrigens auch die Auftritte mit fabelhaftem Meeresrausche im Hintergrund, dieser zum Beispiel. Alle beim Great-Escape-Festival aufgenommenen Sessions könnt ihr gleich hier im Player nachhören:

Mahogany Sessions

Und weil ich ohnehin längst was von der jungen Britin Kyla La Grange posten wollte (laut irgendeinem Musikmagazin auf Facebook „kann sie noch als Geheimtipp gelten“), trifft es sich gut, dass ich über Umwege die ebenfalls in England entstehenden Mahogany Sessions gefunden habe. Das Format des Musikblogs Mahogany Blog bezaubert durch wechselnde Locations im Stil von „Les concerts à emporter“ und anderer.

PS: Kyle La Grange kommt auch zum Dockville.

Im Fall des deutsch-schweizerischen Duos Boy sorgt die Flexibilität bei der Location außerdem für eine herrliche Akustik, die die beiden so richtig zur Geltung kommen lässt: