Ich weiß, ich schrieb erst vorgestern, dass gute Vorsätze eh Unsinn sind. Wer es trotzdem versuchen will, für den hier zwei Tipps:

Eine charmante Idee landete gerade in meinem Postfach: der Letter to yourself des globalen Technologie-Netzwerks General Assembly. [Raise your hand if you sent me the newsletter without my permission. Yes, I’m looking at you, Jess ;) Anyway…] Die Idee ist simpel: Vorsätze eingeben und sich selbst eine Notiz schreiben, die man dann in einem halben Jahr zugeschickt bekommt. Der Gedanke dahinter: sich selbst nach der Hälfte der Strecke erinnern, um vielleicht noch mal einen Motivationsschub zu bekommen. Ist allerdings eher was für Leute, die im Digitalbereich arbeiten, ich find’s trotzdem eine schöne Sache.

Noch mehr hat mich gestern das Drei-Worte-Konzept überzeugt, das weniger was mit Vorsätzen, als mehr mit Reflexion, Weitsicht, dem Nachdenken über das eigene Leben zu tun hat. Es geht darum, sich Gedanken zu machen über das, was war, ist und kommen wird und sich für das neue Jahr drei Wörter zu überlegen:

Think of three words that sum up what you want to work actionably on changing/improving in the coming year. It works best when the words are positive in spirit and not negative. … Think of words that give you more than just a simple goal. … The idea is to look deeper than a single goal and try to give you an entire mindset to contemplate.


Ich bin noch in der Findungsphase. Vielleicht seid ihr ja schneller…?


Und noch off topic, aber trotzdem eine tolle Nachdenkhilfe ist übrigens dieses Video aus den Neunzigern:

(oder zum Lesen: hier, via)