Seit bald einem Jahr unterstütze ich als Redaktionsleiterin das hochkarätige Team des gemeinnützigen Debattenportals für Medienkritik, VOCER – nicht ganz vom ersten Gedanken an, aber lange genug, um in diesen Tagen sehr stolz auf die getane Arbeit zu blicken.

Nach mehreren Monaten des Ausprobieren sind wir nun offiziell online gegangen. Der Beta-Button ist weg, der Slogan ist neu, wir haben hier und da noch Feinheiten geändert, im Hintergrund viel gewerkelt und haben vor allem seit der ursprünglichen Liveschaltung Ende August 2011 das Konzept hinter VOCER erprobt: ein Non-Profit-Portal, das mit Essays namhafter Autoren bewusst längeren Formaten Raum gibt und damit eine dringend notwendige Ergänzung zum schnelllebigen Medienalltag bietet.

Medien.Kritik.Debatte. - Das Portal VOCER ist offiziell gestartet. Screenshot mit einer Illustration von Rita Kohel

Medien.Kritik.Debatte. - Das Portal VOCER ist offiziell gestartet

Das Ganze mit Texten toller Autoren wie meinem Ex-Chef, dem früheren Spiegel-Online-CvD und heutigem Süddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger, dem umtriebigen Sascha Lobo oder der geschätzten Slow-Media-Vertreterin Sabria David. Falls ihr euch also für Medienthemen und die Entwicklung unserer medialen Gesellschaft interessiert und etwas Zeit habt, schaut euch doch mal auf www.vocer.org um. Und wenn euch gefällt, was ihr seht, flattrert unsere Seite oder spendet eine Kleinigkeit, denn als gemeinnütziges Projekt sind wir darauf angewiesen, um die unabhängige redaktionelle Arbeit vorantreiben zu können.

Unsere Pressemitteilung zum offiziellen Start findet ihr hier, das Hamburger Abendblatt hat bereits über das Projekt geschrieben.