Nanna Øland Fabricius alias Oh Land (Foto: Carlo Silvio, CC BY-NC-ND 2.0)

Nanna Øland Fabricius alias Oh Land (Foto: Carlo Silvio, CC BY-NC-ND 2.0)

Manchmal lohnt es sich, hinter die Fassade von Künstlern zu schauen; über das hinaus, was Musikvideos – sofern noch vorhanden – offenbaren oder welchen Eindruck die Positionierung im Mainstream-Radio oder bestimmter Fernsehserien für einen Eindruck vermitteln.

Vergessen wir mal, dass ihr bekanntester Song „Sun of a Gun“ die in New York lebende Sängerin Oh Land klingen lässt wie yet another electro pop r’n’b musician oder wie auch immer man die aktuell im Radio allzu beliebte Blaupause für hübsche junge Musikerinnen nennen möchte, die mit extrovertiertem Style irgendwo zwischen mehreren Musikrichtungen ihren Gaga-Platz zu finden versuchen. Der Song geht ins Ohr, aber dabei bleibt es dann auch.

Anders die Akkustik-Stücke von Oh Land, die sich zahlreich bei YouTube finden, etwa dieses von der – überhaupt sehr empfehlenswerten – „Big Ugly Yellow Couch“, einem Jam-Session-artigen Format im Stil von „Balcony TV“ und anderen:

„Rainbow“:

(Direktlink/via Felix)

Auf der hässlichen Couch hört sich auch „Sun of a Gun“ gleich ganz anders an:


(Direktlink)

Wundert es eigentlich, dass auch diese talentierte Künstlerin mit irgendwie elfenhaftem Charme aus den nordischen Ländern (genauer: Dänemark) kommt? Weil’s gerade so schön ist, noch ein weiteres sehr schönes Live-Video:


(Direktlink)

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