Schon ihre Namen harmonieren: Thao und Mirah, US-amerikanische Sängerinnen und Songwriterinnen, haben sich aber wohl nicht allein deswegen zusammengetan. Vielmehr, so liest man, sind die beiden Musikerinnen schon lange Freundinnen und wollten unbedingt mal gemeinsam in die Saiten hauen. Respektive mit ihren musikalischen Projekten sehr erfolgreich, haben sie jetzt ein gemeinsames Album veröffentlicht, das ich euch hiermit ans Herz legen möchte.

Fragt mich nicht, was für Musik Thao & Mirah machen. Das scheint das Duo selbst noch nicht recht zu wissen. Der Opener „Eleven“ ist eine verstörend kratzige Schrammelnummer, nach der ich fast auf Stopp gedrückt hätte. Es folgen angenehme Indie-Stücke im Stil von Angus & Julia Stone, dann werden die Trompeten herausgeholt, es wird funkig/jazzig/experimentell. Es wird geklatscht, es wird gehaucht, es wird gepfiffen. Und dann wird es wieder schrammelig. Diese Uneinheitlichkeit muss nicht gefallen – zweifelsohne aber überrascht „Thao & Mirah“ wie lange kein Album mehr. Mit das schönste Stück der Platte ist dieses:

„Hallelujah“

(Direktlink)

Hier könnt ihr das gesamte Album hören.