Ist das ein Zeichen, dass man es „geschafft“ hat als freie Journalistin, wenn nicht mehr nur das virtuelle Postfach überquillt vor standardisierten „Sehr geehrte Damen und Herren“-Pressemitteilungen, sondern jetzt sogar im echten Briefkasten PR-Post wartet? Der Unternehmenslogik folgend ist das, so rückschrittig es erst einmal wirken mag, ja schon fast wieder cool, wenn man Briefe verschickt. Vor allem, wenn die personalisiert-analoge Werbevariante etwas komplett Digitales bewirbt. Oder?

Ich habe zwar keine Ahnung von dem Produkt (und habe weder vor, es nachzulesen noch an dieser Stelle den Namen zu nennen), aber was da in meinem Briefkasten gelandet ist, wirkt auf den ersten Blick sehr kreativ. Trotz der Milzbrandassoziationen, die sich geradezu aufdrängten, als ich den Umschlag in der Hand hielt und das erste Mal schüttelte. Vielleicht habe ich was Falsches getwittert (mein Twitter-Name stand vorne auf dem Umschlag) und jemanden zornig gemacht?

Übrigens: Hat jemand diese Werbung auch bekommen und das Brausepulver ausprobiert? Lebst du noch? Ist das Pulver sicher? Denn das Tütchen lacht mich so an, ich würde es zu gerne aufmachen…