Es ist eine eigentümliche Mischung, mit der das Hamburger Geschwisterduo Philipp und Eva Milner alias Hundreds sein gleichnamiges Debütalbum bestückt hat. Aber eine faszinierende. Zum Teil dröhnend zieht sich der Bass durch den Elektrosound der Band, was mir üblicherweise Schwindel bereitet. Doch manche Songs haben etwas so Zerbrechliches und Sehnsüchtiges an sich, dass ich gar nicht weiß, ob ich das Feuerzeug rausholen oder zum Beat durch die Wohnung hüpfen soll.

Hin und wieder erinnert das Sphärische der Lieder an Sia Furlers Auftritte mit Zero 7, nur dass Hundreds noch temporeicher sind und dabei gelungen zwischen Elektro und melancholischem Pop changieren. Als Paradebeispiel habe ich den grandiosen Opener des insgesamt sehr schönen Albums gewählt, mein musikalisches Fundstück der Woche: „Solace“.


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