Persönlich mag ich ein Fan der CD sein und die jüngste Generation schon komplett aufs Streaming umgestiegen (so erzählte man sich jedenfalls bei der Next) – der Download ist dennoch quasi der goldene Mittelweg, auf dem wir alle uns treffen können. Und weil illegales Downloaden so was von 2007 ist, will ich euch mit ein paar einfachen Tipps bei der Suche nach eurer Lieblingsmusik im Netz helfen. Es folgt eine Reihe von Seiten, auf denen ihr legale, kostenlose Downloadlinks für unterschiedliche Stilrichtungen findet; schnell, gute Qualität, kein Risiko – und zumindest mir macht das MP3-Hören so viel mehr Spaß. Here we go:

Frisch auf dem Markt ist etwa freeload.de, das – wie gesagt völlig legal – vorrangig den Mainstream von Beyoncé bis Lady Gaga bedient. Aber auch tolle Songs von Newcomern wie Marina & the Diamonds, ein hübsches White-Lies-Cover von Mumford and Sons oder ganze Mixtapes gibt’s hier. Nur die Quantität stimmt noch nicht, aber das kann ja noch werden.

Wer’s lieber ein bisschen independenter mag, dem sei zum wiederholten Mal lieinthesound.de ans Herz gelegt. Die beiden Blogautoren haben die neusten legalen Links schon, wenn die Plattenfirmen noch gar nicht wissen, dass sie sie ins Netz stellen werden. Und als Fan von „Grey’s Anatomy“ postet Autorin DifferentStars neuerdings auch regelmäßig Songs, die in der Serie vorkommen, was das Blog mal eben nochmals um ein paar Coolness-Punkte nach oben befördert hat.

Auch der Tonspion sammelt kostenlose Downloadlinks, durch die man sich – wenn man einmal auf „Download“ klickt – wunderbar durchwühlen kann. Aktuell gibt’s da etwa die gewöhnungsbedürfte Solodebüt-Single von Kele Okereke, dem Frontmann von Bloc Party.

Vor allem tolle Remixes hat das von der amerikanischen Plattenfirma Downtown Music mit veranstaltete RCRD LBL. Mir gefällt ja derzeit dieser von – wiederum – Marina & the Diamonds sehr gut.

Wer seine Lieblingsmusik gar nicht unbedingt auf Rechner oder iPod hören muss, sondern auch mit Streaming zufrieden ist, dem sei nebst der üblichen Quellen wie Homepages der Künstler und MySpace das holländische 3voor12 ans Herz gelegt (von dem ich schon mal gebloggt habe). Hier gibt’s immer die aktuellsten Alben der ungewöhnlichsten Bands, was auch eine schöne Möglichkeit ist, ganz viel Neues zu entdecken.

Go, do that!