Die im Herbst in den USA gestarteten Staffeln von „Grey’s Anatomy“ bis „Vampire Diaries“ haben in Kürze ihr Finale. Damit ihr wisst, was sich in der Midseason zu schauen lohnt, folgt jetzt die Neuauflage der Serienvorstellungen.

How to make it in America
How to make it in America
Nach dem einfachen Prinzip „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ funktioniert „How to make it in America“, die neue Dramedy beim amerikanischen Kabelsender HBO. Während in anderen Serien den Protagonisten allzu schnell allzu großer Erfolg beschieden ist (dazu: „50 Dinge, die an Serien nerven“), hat es die Clique um Ben (Bryan Greenberg aus „One Tree Hill“) auf dem Weg nach oben realistisch schwer. Wer mir jetzt wieder mit „Wenn ich Realität sehen will, brauch ich keine Serie zu gucken“, dem sei gesagt: Realistisch heißt nicht automatisch langweilige oder schlechte Serie. (Das beste Beispiel ist mein Allzeit-Favorit auf diesem Gebiet, „Friday Night Lights“.)

Die Story: Nach zahlreichen erfolglosen Ideen wollen Ben und sein Kumpel Cam (Victor Rasuk) es mit einer Jeans-Kollektion endlich schaffen – mit Unterstützung von einem reichen Gönner („American Pies“ Finch Eddie Kaye Thomas), ein wenig Cash aus dubioser Quelle und vom Lastwagen gefallenem Stoff. Klingt erstmal nicht sonderlich authentisch, ist aber sehr bodenständig, gut besetzt mit Nebendarstellern wie Shannyn Sossamon („40 Tage, 40 Nächte“) und hat – natürlich – eine hübsche Will-they-won’t-they-Lovestory zwischen Ben und Rachel (Lake Bell, „Wenn Liebe so einfach wäre“).

HBO und den Zuschauern hat „How to make it in America“ übrigens so gut gefallen, dass der Sender schon eine zweite Staffel geordert hat. Und wenn euch die Serie nicht vom Hocker haut, dann hoffentlich zumindest ihr Themesong. Ja, die Serie hat – typisch HBO – noch richtige Opening Credits und gute obendrein. Viel Vergnügen:

Trailer

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Themesong der Serie

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Weitere Teile dieser Reihe: