Broken Social Scene

Kennst du die Band? – Nein, aber ich kenne all ihre CD-Cover.

Ein Satz, der in Unterhaltungen mit mir – und über Musik – öfter fällt. In über zwei Jahren als Hin-und-Her-Rennerin in der Tonträgerabteilung einer Saturn-Filiale habe ich viele tolle Musik kennen- und liebengelernt, vieles blieb mir allerdings weiter verschlossen. Was nicht bedeutet, dass mir Bands wie Broken Social Scene nichts sagen. Ich kannte halt nur bislang ausschließlich die Cover ihrer CDs, die ich in meinem Job von einem Regal ins nächste geräumt, ein- und ausgepackt, gelabelt und in Abspielstationen eingelegt habe.
Nach und nach habe ich seit dieser Zeit viele der Bands, mit denen mich nur vage Zeichnungen und Albentitel verbanden, getestet, weil ich auf die ein oder andere Weise dann doch noch über sie gestolpert bin. So auch Broken Social Scene, ein musikalisches Indie-Kollektiv, auf das mich ein Reisender in Australien aufmerksam machte.
Inzwischen weiß ich, dass auch Leslie Feist vor ihrer Solo-Zeit dabei war, die Live-Shows herausragend sein sollen (sie touren bald durch Deutschland!), und ich frage mich mal wieder, wie eine so großartige (Super)Band an mir vorbeigehen konnte. Deswegen habe ich in dieser Woche einiges nachgeholt, nicht zuletzt das neue Album „Forgiveness Rock Record“, dem motor.de zu Recht das Attribut „kreative Explosion“ verleiht (Link zum Interview mit dem Gründerduo). Hier sind ein paar der Highlights, die ich gefunden habe, meine Fundstücke der Woche.

„World Sick“ (2010)

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„7/4 Shoreline“ (2006)

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Medley mit Leslie Feist

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