Bis vor ein paar Tagen war dieser Ausschnitt aus einer meiner Lieblingsserien alles, was ich von „The Big Lebowski“ kannte:


(Direktlink)

Wie, du hast „The Big Lebowski“ nie gesehen????

Ja, ich weiß. Und nachdem mir wie durch eine Fügung gleich mehrfach binnen weniger Tage ans Herz gelegt wurde, das endlich nachzuholen, hab ich dem Schicksal Folge geleistet und mir diesen vermeintlichen Kultfilm sogar gleich gekauft. Zum immer wieder schauen.

Leider – und an dieser Stelle steigt bitte nicht gleich aus – hat er mich nicht sonderlich begeistert. Die Szene aus dem obigen Clip fand ich wohl eher des Wiedererkennungswertes wegen amüsant, vielleicht war es insgesamt nicht mein Humor. Aber: John Goodman war selbstverständlich grandios, Steve Buscemi find ich immer toll (gerade erst wieder im neuen Film mit Michael Cera, „Youth In Revolt“), und der Soundtrack ist definitiv einer der besseren Filmsoundtracks. Doch obwohl ich ein solches Wirrwarr aus abgefahrenen Charakteren, die sich hier wirklich zu einem gelungenen Ganzen fügen, grundsätzlich mag, kann ich beim besten Willen (nach dem ersten Schauen) nicht nachvollziehen, was daran ein Kultfilm sein soll.

Aber ob mir der Film nun besonders gefallen hat oder nicht – das hier (via) finde ich trotzdem ziemlich genial: „The Big Lebowski“ als Shakespeare-Version – „Two Gentlemen of Lebowski“.

Let me not to the marriage of false impressions deny impediments. I am not Master Lebowski; thou art Master Lebowski. I am the Knave, called the Knave. Or His Knaveness, or mayhap Knaver, or mayhap El Knaverino, in the manner of the Spaniard, if brevity be not in thy soul nor wit. A Knave by any other name would abide just as well.

Und zu guter letzt noch ein grandioser Song aus dem Film (der in dieser Woche auch in der Serie „Chuck“ gefeatured wurde und mir deswegen gleich doppelt positiv aufgefallen ist): Kenny Rodgers‘ „Just Dropped In (To See What Condition My Condition Was In)“.