Selten traf die Redewendung „sich wie im falschen Film fühlen“ so zu wie bei „Zweiohrküken“. War der erste Teil, „Keinohrhasen“, noch charmant, wirklich witzig und wohl einer der besten deutschen Filme seit Jahren, waren diese 123 Minuten – kein Til-Schweiger-Film sollte mehr als 100 Minuten lang sein – platt, langweilig, unrealistisch und passte nicht im geringsten zum ersten Teil. Was eine Geldverschwendung. Kein Wunder, dass Schweiger im Spiegel-Interview derart defensiv war… Das Amüsanteste am Kinoabend war die Werbung zum bald startenden Film „Rock it“ (Trailer), einem peinlichen deutschen Abklatsch von US-Teeniefilm-Erfolgen wie „High School Musical“ oder „Camp Rock“. Unfassbar, diese hiesige Einfallslosigkeit.

Nun zum sehr viel kreativeren Serientanz der Woche, in dieser Woche – wie könnte es anders sein – mit der Musical-Episode aus „How I met your mother“ vom letzten Montag:

(Direktdance)


Und jetzt die Woche auf ein paar Klicks:
Neues von Jimi Hendrix: So viele Songs muss man erst mal aufnehmen, dass auch vierzig Jahre post mortem noch Zeug übrig ist für ein Album mit bisher unveröffentlichen Songs – auf Spiegel Online.

Langsam wird’s langweilig: „Avatar“ ist immer noch Spitzenreiter der Kinocharts und pirscht sich langsam, aber sich an den Allzeitbesten „Titanic“ heran – auf Spiegel Online.

Wo wir gerade bei Werken von Filmemacher James Cameron sind: Vielfach wird derzeit vergessen, dass der gute Mann auch schon was anderes als die oben genannten hervorgebracht hat, die ersten beiden „Terminator“-Filme zu Beispiel. Die habe ich nie gesehen, dafür die dazugehörige TV-Produktion „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“, meine Serienperle – auf Serienjunkies.de.

Musikalisch gehört der Soundtrack zum Zach-Braff-Film „Garden State“ zu meinen Perlen der letzten Jahre – in Musikjunkies auf Serienjunkies.de.

Weitere Junkieware gibt’s wie üblich hier, unter anderem mit Videos zur vierten Staffel des britischen Hits „Skins“.