Sarah Michelle Gellar fand ich als Buffy, obwohl sie so ziemlich die schlechteste Darstellerin der ganzen Serie war, großartig. Auch in „Cruel Intentions“ (deutscher Titel: „Eiskalte Engel“) passte sie perfekt in die Rolle des brünetten Biests, aber alles, was danach kam, hat mich nicht mehr überzeugt; Gellars mimische Fähigkeiten schienen mir immer eine Grenze zu haben. Aber ich hoffe sehr, dass sie jetzt nicht erreicht sind.

Denn: In der Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller „Veronika beschließt zu sterben“ (unter dem Titel „Veronika decides zu die“) durch die britische Filmemacherin Emily Young spielt sie die Hauptrolle; die Rolle der Veronika, die alles hatte und doch ihren Lebenswillen verlor. Erst nach einem Selbstmordversuch, als sie in einer psychiatrischen Klinik wieder aufwacht und erfährt, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat, entdeckt sie beim Überschreiten ihrer eigenen Grenzen und gesellschaftlicher Normen die Freude wieder. Eine – wenn man auf Paulo Coelhos simplen Stil und seine offensichtlichen Gleichnisse steht – sehr rührende Geschichte, die sicherlich nicht leicht umzusetzen gewesen sein dürfte.


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Im Trailer heißt es, Paulo Coelho habe gesagt, genauso habe er sich seine Veronika immer vorgestellt. Die ersten Ausschnitte lassen das freilich noch nicht erkennen. Wohl aber, dass Jonathan Tucker („The Virgin Suicides“), der mir schon in der kurzlebigen Serie „The Black Donnellys“ sehr gut gefallen hat, den Part des schizophrenen Edward hervorragend verkörpert.

Einen Starttermin für den Film gibt es noch nicht.