Da bin ich wieder, werte Leserschaft, und bringe euch an diesem Sonntag statt meinem neusten Geschreibsel fünf Erkenntnisse nach einer Woche am Roten Meer:

  1. Eine Woche komplett ohne Web 2.0 kann ich auch dem härtesten Internetjunkie nur empfehlen.
  2. Man sollte, wenn man gerade am Strand zwischen Pauschaltouristen liegt und ihnen zur Strafe für ihre Lautstärke die Schweinegrippe an den Hals wünscht, nicht ausgerechnet Paolo Coelho lesen.
  3. Wenn Greenpeace mal Langeweile hat: Ich kenne da eine Bucht nahe Hurghada, wo sich gut einige Vollidioten von Riffs runterschubsen ließen.
  4. Mit Múm auf den Ohren am Meeresufer in der untergehenden Sonne sitzen – eine unschlagbare Kombination.
  5. Und zu guter letzt noch ein Ausschnitt aus Rainer Schmidts „Wie lange noch“, der mir beim Lesen sehr gut gefallen hat:
  6. Ich will nicht lesen, ich will leben, dachte Felix, ich will keine Songs über die Liebe hören, ich will lieben, ich will keine Filme sehen, in denen es um große Gefühle geht, ich will große Gefühle haben. Nichts anderes als mein ureigenes echtes Empfinden ist das Höchste, das Erstrebenswerteste, das Wahrhaftigste, alles andere ist billiger Abklatsch, trivialste Kopie, dilletantischste Nachahmung.