Selten war ich so entscheidungsfreudig: Sonderangebot bei Amazon gesehen, Trailer geschaut, DVD bestellt, recht bald geguckt und dann nicht schlafen können. So aufgewühlt war ich, nachdem ich gestern den fantastischen Emile Hirsch im beeindruckenden „Into the Wild“ gesehen habe.

Die schiere Kraft der Bilder, diese mächtigen Schwenks und der filmische Mut zur Stille, manchmal nur durchbrochen vom Rauschen des Flusses (sowie meines unsäglichen Fernsehers), haben mich wirklich umgehauen. Gänsehaut. Ständig schwankte ich zwischen einem erschreckend beklemmenden Gefühl und dem urplötzlichen Wunsch, auch sogleich all mein Hab und Gut aufzugeben, ein paar Geldscheine zu verbrennen und mit dem Rucksack aufzubrechen. Und die finalen Minuten des Dramas, das übrigens auf (einem Buch zu) einer wahren Begebenheit beruht, lassen mich auch einen Tag später nicht mehr los.

Deswegen: Guckbefehl!


(Direktwildnis)