Die Süddeutsche schreibt heute über Johnny Sharp, einen Literaturkritiker, der den Lyrics ihre Banalität austreiben will. Lesen!

Wenn ihr das gemacht habt, schaut euch bitte das folgende Video an und fragt euch dann noch mal, ob nicht auch die unsinnigsten Songtexte großartig sein können:


(Direkthit)

Die Dame, die da so hervorragend Britney Spears in große Literatur verwandelt, heißt Erin Karpluk und spielt die Hauptrolle in der herrlichen kanadischen Serie „Being Erica„. Hauptfigur Erica bekommt darin die Chance, durch die Zeit zu reisen und ihre Vergangenheit zu korrigieren – klingt erst einmal nicht besonders innovativ, ist aber eine der besten Serien der abgelaufenen TV-Saison. In dieser Folge muss sie sich vor ihrem Literaturprofessor behaupten, und als ihr das richtige Gedicht nicht einfällt, rezitiert sie kurzerhand den Britney-Spears-Hit „Baby One More Time“ – gut zehn Jahre vor seinem Erscheinen wohlgemerkt. Ein absoluter Klassiker!