In dieser Woche war ich mal wieder woanders – zu Besuch bei alten Freunden in Gelsenkirchen, wo ich drei Jahre studiert und gelebt habe. Um gleich vorweg mal kräftig Vorurteile zu schüren: Gelsenkirchen ist hässlich, in manchen Ecken stinkt es, und die Wahrscheinlichkeit, dass am Nachbarhaus, einem vorbeifahrenden Auto oder der Wohnung eines Bekannten mindestens ein blau-weißes Schalke-Accessoire hängt, liegt bei nahezu hundert Prozent.

Entsprechend war ich seinerzeit heilfroh, als ich dem Pott auf Wiedersehen sagen und nach Hamburg ziehen durfte. Aber an diesem sehr nostalgischen Wochenende, als ich so voller Euphorie durch die Fußgängerzone von Gelsenkirchen-Buer hüpfte, habe ich bemerkt: Ich kann mir die Stadt noch so schlecht reden – sie hat mich geprägt, zum Guten wie zum Schlechten. Ich hatte drei unvergessliche Jahre dort, habe tolle Leute kennengelernt, von denen ich einige auch heute nicht missen möchte. Und denen sowie den wenigen schönen Teilen der Stadt widme ich die zugegebenermaßen arg kurze Ausgabe meines Wochenrückblicks:

Der Macher des „Du bist Terrorist“-Videos (letzte Woche hier im Blog) hat eine vermeintlich drohende E-Mail von der Werbeagentur bekommen, die seinerzeit die Original-Kampagne „Du bist Deutschland“ entworfen hat. Für Spiegel Online habe ich mit beiden Seiten gesprochen, und wie so oft stellte sich raus: Es wird nicht so gegessen wie gekocht.

Das „Footloose“-Remake kommt, und als Fan des Originals aus den Achtzigern bin ich arg skeptisch, ob Teenie-Schwarm Chace Crawford die übergroßen Tanzschuhe des genialen Kevin Bacon füllen kann – auf Serienjunkies.de