Dem Spiegel zufolge wird ProSiebens Marathon „Schlag den Raab“ re-importiert. Beim Verkauf der Erfolgsidee ins Ausland war in den Ländern jeweils keine Fernsehpersönlichkeit zu finden, die so populär wie Stefan Raab ist, sich aber mehrmals im Jahr dem Duell mit einem Zuschauer stellen würde. Also wurde aus „Schlag den Raab“ kurzerhand „Beat the star“, was ProSieben wiederum so gut gefiel, dass Raabs Show – wie es heute an vielen Stellen heißt – nun ein „Schwesterchen“ bekommt. Als Star an Board ist laut Spiegel unter anderem Handballer Stefan Kretzschmar. Was ich befürchte: Wenn die Sendung in dem Intervall läuft wie ihr Vorbild „Schlag den Raab“, dann dürften die wirklich prominenten Menschen, die sich dem Wettkampf stellen, bald aufgebraucht sein. Und was kommt dann? Noch ein D-Promi-Schrottplatz à la „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ oder „Promi ärgere dich nicht“? Werden wir demnächst Ross Anthony beim Baumstammsägen zuschauen oder Gülcan dabei, wie sie mit dem Bagger hantiert? Andererseits könnte es ganz lustig sein, wenn Sarah Connor sich mit einem muskelbepackten Zuschauer im Armdrücken misst. Na ja, wir werden es sehen…

[Via dwdl.de]