„Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ ist gerade eine Woche alt und die schreibende Zunft scheint – entgegen meiner Annahme – ihr bestes sprachliches Pulver bereits verschossen zu haben. Was bleibt, sind flache Witze über die Nachnamen von Dschungelcamp-Bewohner Nico Schwanz und Mit-Insasse Peter Bond – und natürlich Fotostrecken mit Giulia Siegels Playboy-Fotos. Alles sehr vorhersehbar.

„Sein Name ist Bond, Peter Bond. Bei einem Hochseilakt musste er am Dienstag seinen Mann stehen. Bond hat’s geschüttelt, doch das Publikum war nicht gerührt.“ (Westfälische Rundschau, 13. Januar)

„Sein Name ist Bond, Peter Bond, und er hat jedes schäbige Wortspiel mit seinem Namen verdient. […] Es zeigt sich: Bonds Quantum Angeberei verträgt sich nicht mit seiner Lizenz zum Scheitern. […] Nur ein Stern und damit nur eine Mahlzeit für zehn hungrige Mäuler – alles andere als ein Casino Royale, Herr Bond.“ (stern.de, 13. Januar)

„Bewegung gibt’s Dienstag bei der nächsten Dschungelprüfung. […] Erwischt hat es: Peter Bond! Mal sehen, ob er seinem Namen Ehre macht…“ (Express Online, 13. Januar)

„Doch ein echter Bond gibt nie auf.“ (20 Cent, 14. Januar)

Doch auf die Spitze getrieben wird das Spiel mit den Worten in der aktuellen „Rezension“ auf stern.de. Dort wird schließlich jeden Tag übers Dschungelcamp berichtet. Kein Wunder, dass irgendwann ein bisschen die Luft raus ist. (Ausnahme)

„Während Model Nico Schwanz kaum noch Stehvermögen zeigt, wird Bond, Peter Bond, zu Pussy Galore. Die einzigen im Camp, die richtig anpacken und beim Schwanzvergleich im Dschungel vorne liegen, sind die Frauen. Ohne ihre Bondgirls wären die Männer verloren. Zwei Tage lang waren die Teilnehmer […] auf Bond-Diät gesetzt. Zweimal musste Pussy Bond die Dschungelprüfungen antreten und um das Essen kämpfen. Zweimal scheiterte er kläglich. […] Zehn Sterne holte Giulia. […] Zur Belohnung bekam sie eine Schwanz-Massage – von Nico. Die Frau hat Eier. […] Der knallharte Schwanz von einst ist erschlafft.“ (stern.de am 16. Januar)

Sicher hätten auch welt.de und RP Online noch einige wenig originelle Späße auf Lager gehabt. Doch da diese – was auch sonst – als Bilderstrecken angeboten werden, verzichte ich. Ich möchte keinen Beitrag zu deren ohnehin viel zu hohen Klickzahlen leisten.

Noch ein abschließender Tipp: Auf die Spitze getrieben wird das Rumgeschwänzel (Verzeihung…) sehr schön auf der Satireseite frankfurter-magazin.de.