Irgendwann sollte man

a) gesammelte alte Zeitschriften endlich mal lesen und dann entsorgen.
b) gesammelte alte Zeitschriften wenigstens durchblättern und dann entsorgen.
c) keine neuen Zeitschriften mehr kaufen, bevor man die gesammelten alten nicht entsorgt hat.
d) sich Gedanken machen, warum man immer Zeitschriften kauft, sie aber nicht durchliest.
e) all of the above.

So schlau war ich nicht, sondern habe zudem noch meinem Onkel, einem alten Stern-Abonnenten, gesagt: „Bring mir absofort die alten immer mit, dann kann ich die auch noch lesen.“ Sprach’s und bekam’s. Der oben zu bestaunende Stapel, der übrigens nicht nur aus Stern-Ausgaben besteht, ist nur die Spitze des illustrierten Eisberges, den ich eigentlich in meinem Heimaturlaub meiner Genesungszeit fertig geschmolzen haben wollte.

Doch die tatsächlichen Temperaturen während der letzten Wochen luden nicht unbedingt zum Schmilzen ein und ich war auch nicht so dazu aufgelegt. Vor lauter Twittern, Bloggen, Bücher Lesen und Serien gucken bin ich nicht dazu gekommen, mehr als die Hälfte „abzuarbeiten“.

Versteh mich nicht falsch, lieber Stern, ich habe viele tolle Artikel gefunden. Und wenn ich wieder in Hamburg bin, wartet ein mindest genauso großer Stapel verschiedenster Zeitschriften mit weiteren tollen Artikeln auf mich. Obwohl ich’s eigentlich mit guten Vorsätzen nicht so habe, wage ich mal diesen: Bis Ende Februar werden keine Zeitschriften mehr in meiner Wohnung zu finden sein, die älter sind als zwei Wochen. Okay?