Gestern Abend hatte Britney Spears also ihren zweiten Auftritt in der US-Comedyserie „How I met your mother“ und wie schon beim ersten Mal vor einigen Wochen finden selbst deutsche Medien wieder, das sei ein Beitrag wert. Statt jedoch ihre Rolle und die grandiose Serie, in der sie teilnehmen darf, zu besprechen geht es etwa auf faz.net vor allem um abrasierte Haare, unten-ohne-Fotos und Psychiatrieaufenthalte.

Dabei gehört „HIMYM“ zu den besten, aber leider auch am stärksten unterschätzten US-Serien. Demnächst geht’s auch in Deutschland los, ProSieben soll sich die Rechte gesichert haben und einen Start für den bevorstehenden Sommer planen. Nachdem jedoch viele vermeintliche Kracher aus den USA in der letzten Zeit recht grandios gescheitert sind im deutschen Fernsehen – bei Kabel1 dümpelt zum Beispiel das aufwendig angekündigte „Damages“ längst nur noch vor sich hin -, prophezeie ich auch für „HIMYM“ nichts Gutes. Abzuwarten bleibt natürlich noch die Synchronisation, von der ein Erfolg auch abhängen kann. Mag auch sein, dass die Zeit für amerikanische Sitcoms in Deutschland langsam abläuft, die typischen Pro7-Sitcoms schwächeln schon seit geraumer Zeit. Und selbst der einstige Dauerbrenner „Friends“, mit dem „HIMYM“ häufig verglichen wird, ist längst nicht mehr das, was er mal war.

Fans von „How I met your mother“ können übrigens aufatmen: Wir werden „the mother“ wohl noch nicht treffen, denn Barney & Co. sind – angeblich – gerade für eine weitere Staffel erneuert worden!