Zugegeben: Es ist schon eine Weile her, dass ich mir einen der Raab-Marathons wirklich komplett angeschaut habe. Ob „Wok WM“ oder „Turmspringen“… sämtliche Formate, auf denen Raab drauf steht, sind doch längst beliebig austauschbar und auch nur noch mäßig innovativ.

Dennoch habe ich mich heute bei „Schlag den Raab“ dabei erwischt nicht nur bis zum bitteren Ende die Augen offen zu haben, sondern auch haben zu wollen. Klar hab ich als ehemals großer Fan von allem, was Raab gemacht hat, habe gerade zu mitgefiebert. Noch mehr überrascht hat mich aber eigentlich dieser Matthias Opdenhövel. Sein Gesicht kennt man ja mittlerweile, aber wusstet ihr, dass auch er eines dieser elenden Ex-Viva-Gesichter ist? Sagt jedenfalls Wikipedia, wo mich meine Neugierde kurz vorm Schlafengehen jetzt doch noch hingetrieben hat. Spontan habe ich den guten Herrn allerdings irgendwie auch mit „Big Brother“ in Verbindung gebracht.

Wie dem auch sei. Ich kam nicht umher mich zu wundern: hat der tatsächlich dieses gigantische unverschämte Mundwerk, mit dem er ja sogar Raab das ein oder andere Mal in den Schatten gestellt hat, oder hat er einfach nur krass unterbezahlte Autoren, die ihm für jedes der Spiele versucht haben Gags zu schreiben? Da bin ich noch etwas unschlüssig. Waren vielleicht dieselben Typen, die sich auch den Witz mit dem „ein Anruf, vier Autos“ ausgedacht hat. Statt nämlich vier Autos an vier Anrufer zu verlosen, hat Pro7 mal eben alle vier Wagen an eine Person rausgehauen…