Lustige Geburtstags(halbe)stunde heute Abend bei „Zapp“. Das NDR-Medienmagazin feiert seine 250. Ausgabe und auch kräftig sich selbst, wie sich das für ein ordentliches Jubiläum so gehört – und wie sich das ein Magazin wie „Zapp“ auch erlauben darf.Da gab’s also noch Mal das Beste aus den letzten fünf Jahren: von „Tagesschau“-Reportern, die Klartext reden, über inszenierte Affären bis sogar hin zu den jüngsten Entwicklungen aus dem Hause Spiegel – inklusive Klebers Absage. Schnell reagiert, Herr Haberbusch, Hut ab. Anschließend gab’s gleich noch ein interessantes Stück zum Urteil gegen Stefan Niggemeiers „Callactive“-Blog und dem, was Blogger nun überhaupt noch dürfen und was nicht.

Nur über eines stolpert man an diesem Abend gleich zu Beginn: Vor lauter Freude, dass sich Bild-Chef Kai Diekmann zum allerersten Mal „Zapp“ gegenüber äußert (wohlgemerkt in einem Grußwort zum Jubiläum), darf der gleich vor laufender Kamera den großen Selbstbetrug, also sein Buch, bewerben. Was hat sich Zapp bloß dabei gedacht?

Nachtrag 13.12.2007: Nicht viel hat sich „Zapp“ dabei gedacht. Ich habe mal nachgefragt und diese Antwort bekommen: „Eigentlich hatten wir den Chefredakteur der Bild-Zeitung dazu eingeladen, uns seine Meinung zu Zapp zu sagen. Dass Kai Diekmann diese nutzt, um sein – ja ausdrücklich ‚privat‘ verfasstes Buch zu bewerben, spricht für sich – und hat nicht nur Sie überrascht bzw. verärgert…“