Sehr taktlos gab sich Campino, Sänger der Toten Hosen, in der letzten Ausgabe der Vanity Fair. Unter dem Titel „Für immer Punk“ gab es 25 Wahrheiten über ihn und seine Band, die quasi ihr 25-jähriges Jubiläum feiern. Was ich meine, ist besonders der Abschnitt, in dem Campino seinen Karrieretiefpunkt beschreibt: „Natürlich das 1.000 Konzert 1997 im Rheinstadion, bei dem ein Mädchen starb. Es sollte unser größter Moment sein. Und das war’s auch – bis zu diesem Augenblick. Warum ist dieses Mädchen nicht bei der 978. oder bei der 1.312. Show gestorben? Dieser ganze Abend hatte so eine Symbolkraft für uns, es war grausam.“