28. Dez

Sarah Michelle Gellar fand ich als Buffy, obwohl sie so ziemlich die schlechteste Darstellerin der ganzen Serie war, großartig. Auch in “Cruel Intentions” (deutscher Titel: “Eiskalte Engel”) passte sie perfekt in die Rolle des brünetten Biests, aber alles, was danach kam, hat mich nicht mehr überzeugt; Gellars mimische Fähigkeiten schienen mir immer eine Grenze zu haben. Aber ich hoffe sehr, dass sie jetzt nicht erreicht sind.

Denn: In der Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller “Veronika beschließt zu sterben” (unter dem Titel “Veronika decides zu die”) durch die britische Filmemacherin Emily Young spielt sie die Hauptrolle; die Rolle der Veronika, die alles hatte und doch ihren Lebenswillen verlor. Erst nach einem Selbstmordversuch, als sie in einer psychiatrischen Klinik wieder aufwacht und erfährt, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat, entdeckt sie beim Überschreiten ihrer eigenen Grenzen und gesellschaftlicher Normen die Freude wieder. Eine – wenn man auf Paulo Coelhos simplen Stil und seine offensichtlichen Gleichnisse steht – sehr rührende Geschichte, die sicherlich nicht leicht umzusetzen gewesen sein dürfte.


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Im Trailer heißt es, Paulo Coelho habe gesagt, genauso habe er sich seine Veronika immer vorgestellt. Die ersten Ausschnitte lassen das freilich noch nicht erkennen. Wohl aber, dass Jonathan Tucker (“The Virgin Suicides”), der mir schon in der kurzlebigen Serie “The Black Donnellys” sehr gut gefallen hat, den Part des schizophrenen Edward hervorragend verkörpert.

Einen Starttermin für den Film gibt es noch nicht.

27. Dez

Es war ein gutes Jahr, obwohl es nicht so gut anfing: Meine Knieverletzung noch aus dem Jahr 2008 bescherte mir mehrere Wochen mit einem “Roboterbein”, eine Operation und viel Physiotherapie, bis sich mein Knie wieder mit mir anfreunden konnte. Doch dann kamen die letzten Seminare, die ersten vielversprechenden Jobs, schließlich der Abschluss und – man könnte es so sagen – der Ernst des Lebens. Und was mach ich? Sage: Komm rein, Ernst, mach’s dir gemütlich, ich flüchte 16.000 Kilometer vor dir und bin dann so Anfang April wieder da.

Reisepläne wurden geschmiedet. Social Networks erobert, Kontakte geknüpft, Bücher geplant, aber nicht umgesetzt, Nächte um die Ohren geschlagen, Odysseen überstanden, Türen mit Füßen blockiert. Und Allergien entwickelt; keine wirklichen Allergien, sondern solche, die in eine Kategorie gehören wie meine Nena-Unverträglichkeit. Ein für alle Mal, liebe Facebook-”Freunde”: Steckt euch eure Glücksnüsse sonstwohin. Ich möchte auch nicht in euren Mafiaclan aufgenommen werden und lieber züchte ich Urzeitkrebse (echte, nicht die vom iPhone), als dass ich auch nur einen Fuß auf eine virtuelle Farm setze oder in euer Aquarium abtauche. Und solange ihr nicht im wirklichen Leben anfangt, euch wie Obi Wan Kenobi zu kleiden, interessiert es mich nicht im Geringsten, welcher Filmfigur ihr am ähnlichsten seid. (Danke, Facebook, für den Ignorieren-Button.)

Was mich hingegen interessiert, ist die Frage, ob ich es wohl zwei Monate ohne all das aushalte – und wenn es nur darum geht, mich künstlich aufregen zu können. Australien rückt in greifbare Nähe, ich sollte langsam mal anfangen, meine Wanderschuhe einzulaufen – und dabei am Besten das Handy zu Hause lassen. Zum Test. Ganz ehrlich – egal, was Frank Schirrmacher (den ich seit Weihnachten lese) und Sascha Lobo (um den man in diesem Jahr nicht herumkam, ob man wollte oder nicht) sagen – glaube ich, dass es schwer wird, ich mich schnell daran gewöhne, es irgendwann nicht mehr vermisse. Na ja, am Ende werde ich doch irre froh sein, wenn ich wieder bei euch bin und keinen Schritt tun muss, ohne erreichbar zu sein.

Jetzt aber erstmal noch der Serientanz der Woche, diesmal mit dem fantastischen Jon Cryer aus “Two and a Half Men”, einer Serie, die dringend auf meine To-Watch-Liste gehört…


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24. Dez


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Das ist kein von Fans gemachtes Video, sondern ein Werbespot vom “How I met your mother”-Sender CBS. In der Vorweihnachtszeit zeigt dieser Wiederholungen des Klassikers “Frosty the Snowman”, einer berühmten Trickfilm-Reihe basierend auf dem gleichnamigen Song, und hat sich mit Barney Stinson (Neil Patrick Harris) den wohl ungewöhnlichsten Testimonial für seine Promos ausgewählt.

In diesem Sinne: euch allen ein frohes Weihnachtsfest!

24. Dez

Das war’s, meine Lieben! Jetzt kommt nicht der spektakulärste aller bisher da gewesenen Songs, denn wie bei jedem Adventskalender ist auch bei diesem das 24. Tüchen nicht besser oder schlechter als die anderen, sondern nur ein weiteres Stück Schokolade, was vielleicht in manchem Kalender etwas größer ausfällt als in den Wochen zuvor. Das folgende Stück, “Catch Me” aus dem Musikfilm “Bandits”, ist wie viele Songs auf der Compilation ein Cover (von Saint Etienne) und wirkt am besten in der herrlichen Schlussszene des Films, die ich euch hiermit zum krönenden Abschluss präsentieren möchte. Ein großartiges Lied, ein sehr amüsanter, temporeicher Film und einer von wenigen Soundtracks, die noch immer regelmäßig den Weg in meine Stereoanlage finden. Enjoy!

Bandits – “Catch Me”

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Den gesamten Adventskalender von carolin-neumann.de findet ihr hier.

23. Dez

Mike Doughty ist eigentlich nur yet another singer-songwriter aus den USA, aber wie das manchmal so ist: Ein Song an der richtigen Stelle in der richtigen Serie oder dem richtigen Film genügt, um sich im jeweiligen Universum unvergessen zu machen. In diesem Fall war es ein eingängiges Stück in der zweiten Staffel von “Veronica Mars”, einem stilprägenden Teen-Drama, das zu meiner Top drei des Serienjahrzehnts zählt.

Mike Doughty – “I Hear The Bells”

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Den gesamten Adventskalender von carolin-neumann.de findet ihr hier.

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