In dieser Woche erscheint endlich das neue Album von “Wir sind Helden”. Zugegebenermaßen fiel mir erst auf, dass ich die Band schon ein bisschen vermisst habe, als ich sie auf dem Dockville live gesehen habe. Die Karten fürs Festival hatte ich eigentlich nur wegen der Helden gekauft, bis mir etwas später einfiel, dass ich sie gar nicht so gut fand, als ich sie vor Jahren das erste Mal live gesehen habe. So was sollte man eigentlich nicht vergessen. Na ja.

Judith Holofernes von Wir sind Helden, Foto: Carolin Neumann (CC-Lizenz, by-nc-sa)
Der Auftritt vor knapp zwei Wochen jedenfalls war ganz großartig. (Ich schaue bewusst keine anderen aktuellen Konzertauftritte, da ich sicherlich wieder enttäuscht würde. Denn das größte Helden-Problem: Sie bringen keine Abwechslung in ihre Shows…) Kurioserweise wurde übrigens kein einziges Lied vom Vorgänger “So und So” gespielt. Dafür viele tolle neue Songs, die das Warten bis zur Veröffentlichung von “Bring mich nach Hause” (27. August) schwierig machen.
Die erste Singleauskopplung “Alles” ist schon nicht schlecht, die “dylaneske” (Kollege Andreas Borcholte) “Ballade von Wolfgang und Brigitte” hat schon live sehr viel Spaß gemacht, “Was uns beiden gehört” geht mit seinem “Ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist eeeeein Kuss”-Refrain ins Ohr.
Und weil ich es nicht aushalten kann, suche ich mich gerade ein bisschen durch die Held’sche YouTube-Welt, dabei habe ich auch jenes Lied in einer sehr schönen Version zum Vorschein gebracht:
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