30. Aug

“Glee” mag bei den diesjährigen Emmys nicht so abgeräumt haben wie von vielen prophezeit. Dass die Serie dennoch einen unglaublichen Status in der amerikanischen Fernsehwelt (und darüber hinaus) erreicht hat, zeigt die Eröffnung der gestrigen Feier. Featuring Betty White, Jon Hamm, Tina Fey und die “Glee”-Kids. Enjoy! Weiter lesen »

Find of the Week (13)

Wir sind Helden sind zurück

25. Aug

In dieser Woche erscheint endlich das neue Album von “Wir sind Helden”. Zugegebenermaßen fiel mir erst auf, dass ich die Band schon ein bisschen vermisst habe, als ich sie auf dem Dockville live gesehen habe. Die Karten fürs Festival hatte ich eigentlich nur wegen der Helden gekauft, bis mir etwas später einfiel, dass ich sie gar nicht so gut fand, als ich sie vor Jahren das erste Mal live gesehen habe. So was sollte man eigentlich nicht vergessen. Na ja.

Judith Holofernes von Wir sind Helden

Judith Holofernes von Wir sind Helden, Foto: Carolin Neumann (CC-Lizenz, by-nc-sa)

Der Auftritt vor knapp zwei Wochen jedenfalls war ganz großartig. (Ich schaue bewusst keine anderen aktuellen Konzertauftritte, da ich sicherlich wieder enttäuscht würde. Denn das größte Helden-Problem: Sie bringen keine Abwechslung in ihre Shows…) Kurioserweise wurde übrigens kein einziges Lied vom Vorgänger “So und So” gespielt. Dafür viele tolle neue Songs, die das Warten bis zur Veröffentlichung von “Bring mich nach Hause” (27. August) schwierig machen.

Die erste Singleauskopplung “Alles” ist schon nicht schlecht, die “dylaneske” (Kollege Andreas Borcholte) “Ballade von Wolfgang und Brigitte” hat schon live sehr viel Spaß gemacht, “Was uns beiden gehört” geht mit seinem “Ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist eeeeein Kuss”-Refrain ins Ohr.

Und weil ich es nicht aushalten kann, suche ich mich gerade ein bisschen durch die Held’sche YouTube-Welt, dabei habe ich auch jenes Lied in einer sehr schönen Version zum Vorschein gebracht:
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18. Aug

“Ich höre alles”, sagt man nicht. Weil damit ja auch Schlager gemeint sein könnten. Oh mein Gott! Und warum sind Schlager noch gleich so verpöhnt? Ach ja, weil die Sänger so unglaublich unschick sind und die Texte so furchtbar platt. Dann lieber dieselben Texte auf Englisch, da klingen sie gleich viel besser.

Dum Dum Girls live in Glasgow (Foto: Michael Gallacher, CC-Lizenz)

Dum Dum Girls live in Glasgow (Foto: Michael Gallacher, CC-Lizenz)

Lautet so nicht die immer wiederkehrende Argumentation? Und motzen nicht immer wieder Fans deutscher Songtexte über englische Lyrics, weil die übersetzt ins Deutsche untragbar sind? Das sollte mal jemand den Dum Dum Girls erzählen. Auf dem sonst wirklich hübschen Album der US-Band (Link zur Website), “I Will Be”, habe ich folgenden bizarren – deutschsprachigen! – Song entdeckt:

“Oh Mein Me”

(Direktlink)
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Und die nächste Parodie

“The Twit Network”

13. Aug

Kann mich gar nicht entscheiden, ob ich das hier besser finde oder “The Facebook YouTube Twitter Movie”…


(Direktlink)

7. Aug

Und ich dachte, ich sei abhängig. Wenn man glaubt, was Süddeutsche-Redakteur Alex Rühle in “Ohne Netz – Mein halbes Jahr offline” über seinen exzessiven Blackberry-Gebrauch schreibt, relativiert das so manches, was man für digitales Suchtverhalten hält. Der gute Mann, der sich für sein Buch sechs Monate vom Internet abgekoppelt hat, deponierte zu schlimmsten Zeiten angeblich sein Smartphone auf der Garderobe im Flur, um dort beim nächtlichen Toilettengang noch mal heimlich über seine liebsten Webseiten zu schauen. Schlimm, so was!

Foto: Artful.Dodger|Harith.H (CC-Lizenz)

Foto: Artful.Dodger|Harith.H (CC-Lizenz)

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