Caro goes Australia (1)

Schlaflos in Melbourne

5. Feb

Es war eine huebsche Theorie: Weil ich ohnehin so einen unterschiedlichen Rhythmus aus Frueh- und Spaetschichten habe, duerfte ich doch eigentlich keinen Jetlag bekommen, dachte ich. Von wegen Immunitaet. Es ist drei Uhr morgens an meinem dritten Tag, und ich bin schon wieder wach. Immerhin ist er zuverlaessig, dieses Schwein.
Ganz zu schweigen von meinem Foodlag: Im Flugzeug gab’s so haeufig und zu so unregelmaessigen Zeiten Mahlzeiten, da ist’s ja kein Wunder, wenn man Koerper beim Aufwachen – mitten in der Nacht wohlgemerkt – als erstes an Essen denkt.
Ach ja, und euch ist sicherlich aufgefallen, dass Umlaute auf dieser Tastatur erwartungsgemaess Mangelware sind. Gar nicht gut fuer einen Sprachnazi wie mich.

Mehr aus dem fernen Australien in Kuerze…

Ich, aktuell, woanders (53)

Bye bye miteinander!

31. Jan

Ene, mene, muh – und raus bin ich. Das ist das letzte Ich, aktuell, woanders und vermutlich auch der letzte Blogeintrag vor Australien. Kaum zu glauben, dass es übermorgen schon los geht. Ich verspreche, euch dem Medien- und Musikschwerpunkt meines Blogs angemessen gelegentlich mit kleineren Anekdoten aus der Ferne zu versorgen. Bei Serienjunkies.de lest ihr zudem meine Kolumne Ein Junkie auf Entzug, Thema der ersten Woche dürfte dann wohl der Auftakt zur finalen Staffel “Lost” sein. Wehe dem, der mir per E-Mail oder an dieser Stelle irgendwelche Spoiler verrät und die “Lost”-Session am 31. März (dem Tag meiner Rückkehr) vermiest! (Für alle, die trotzdem schon wissen wollen, wie es weitergeht, gibt es hier die ersten vier Minuten der ersten neuen Episode.)

Einen letzten Serientanz der Woche habe ich auch noch für euch, diesmal aus alten “Scrubs”-Zeiten.

(Direktdance)
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29. Jan

Es gibt viele Gründe, den O-Ton zu lieben und sich ein System wie in Schweden zu wünschen, wo es kaum Synchronisationen gibt. Das folgende Video, in dem es allerdings um einen Dolmetscherbeitrag und nicht etwa eine synchronisierte TV-Sendung geht, liefert einen weiteren. Beim Semper Opernball wurde LaToya Jackson stellvertrend für ihren verstorbenen Bruder Michael ein Preis für seine Charity-Verdienste überreicht. Doch die Dankesrede ging dank des Dolmetscher-Azubis reichlich daneben… Schaut selbst: Weiter lesen »

27. Jan

Liebe Blogleser und interessierte Vorbeisurfer,

das Studium ist längst vorbei, ich bin – im besten und im schlechtesten Sinne – Mitglied des ganz normalen Arbeitswahnsinn. Na ja, bis nächste Woche Dienstag jedenfalls, wenn ich mich temporär aus dem ganzen Zirkus hier zurückziehe. Vorher wollte ich aber noch eben mit meiner neuen Seite angeben, die angesichts all der Veränderungen einfach sein musste und toll geworden ist, wie ich finde. Schaut euch um, macht’s euch gemütlich, und wenn was nicht funktioniert, sagt bitte Bescheid!

Eure Caro

Hier geht’s zum Webdesigner meines Vertrauens.

Kassettengeschichte

TKKG, die popeln im Stehen

24. Jan

Ob Lagerkämpfe zwischen “TKKG”- und “Drei ???”-Anhängern oder dem richtigen Mix zum Zeitungaustragen auf dem Dorf – auf einestages haben einige Redakteure ihre Erinnerungen an die gute alte Kassette zusammengetragen (Link). Weil ich mit meiner leider viel zu spät dran war, liefere ich Fragmente daraus eben kurzerhand hier nach:

Meine “TKKG”-Interpretation

Was muss das ein triumphaler Moment für meinen Vater gewesen sein, als er mir erklären durfte, dass es “Profis in spe” heißt und nicht etwa – wie von mir über lange Zeit gesungen – “Popeln im Stehen”…

Damerito
Bis heute weiß ich nicht, ob in dem italienischen Song, zu dem die Campingplatz-Animateusen uns Kids einen kleinen Tanz beigebracht haben, Damerito, Camelito oder was ganz anderes gesungen wurde. Im Wörterbuch finde ich keines der Wörter und werde wohl auch unwissend sterben, denn die Kassette mit diesem Lied in Dauerschleife ist verschwunden. Obwohl es irgendwas zwischen 15 und 20 Jahre her ist, kenne ich noch immer einige Schritte des besagten Tanzes – und erinnere mich, dass die Kassette schwarz war, mit roten, gelben und blauen Streifen auf dem Aufkleber. Abgöttisch geliebt habe ich dieses Lied!

Summer of ‘69
Immer derselbe Song im Loop scheint ein Markenzeichen meiner frühen Jugend zu sein, denn die zweite Kassette, an die ich mich besonders erinnere, war ein Geschenk von einer Schulfreundin: Sie bestand fast ausschließlich aus einer Schleife von Bryan Adams “Summer of ‘69″. Was damals ein Insider war, könnte heute der Grund sein, warum ich das Lied nicht mehr hören kann…

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