Die Punktefrau warf mir ein Blogstöckchen zu und auch wenn ich normalerweise nicht gut fangen kann, ist es glücklicherweise gut angekommen. Also habe ich mir ein paar Minuten Zeit genommen, ihre Fragen zu beantworten:

1. Wer ist dein Vorbild – innerhalb und außerhalb des Social Web?
Neben jahrelangen besten Freundinnen ist mein Vorbild im digitalen Raum eine Patchwork-Person aus den tollen Ladys, mit denen ich die letzten Jahre über die Digital Media Women aufgebaut habe. Fun Fact: Ich nannte sie neulich in einem Neologismusanfall meine „Lieblingsdigitalinen“. Eine verlas sich, las Lieblingspralinen. Ja, mein Leben ist wie eine Pralinenschachtel voll mit euch!

2. Über welche Meldung hast du dich 2013 besonders geärgert?
Den ersten, zweiten, dritten, vierten … Snowden-Leak und jede journalistische, politische und menschliche Doofheit, die sich damit verbunden offenbarte.

3. Über welche Meldung hast du dich 2013 besonders gefreut?
Der Tod von DOMA, dem Defence of Marriage Act, sprich: als der Surpreme Court entschied, dass Schwule und Lesben in den USA heiraten dürfen.

4. Wie würdest du folgenden Satz beenden? „Ich blogge, weil…“
…ich sonst jede Woche fünf Euro in den Topf der von mir gegründeten Iron Blogger Hamburg werfen müsste ;) Und weil’s Spaß macht, eine gute Fingerübung ist und ich einfach gerne meine Meinung und Tipps mit anderen teile.

5. Wie lautet der Titel deines ersten Blogbeitrags?
„Was ich schon immer mal sagen wollte“, das war im September vor sechs Jahren. #hach

6. Welches ist dein persönliches Social Media Setup, mit dem du tagtäglich arbeitest?
Twitter, Twitter, Twitter, viel zu viel Facebook und – auch wenn’s mir persönlich gerade nicht mehr wirklich Freude bereitet – ein kleines Bisschen Google+.

7. Welchen drei Accounts hast du auf Twitter als erstes abonniert?
Meinen Bruder, seine damalige Freundin – und Sascha Lobo.

8. Wie sieht die Hülle deines Smartphones aus?
Ich habe keine.

9. Warst du schon einmal Online-müde?
Hin und wieder nerven mich Dinge und Menschen oder ihr Verhalten im Digitalen sowie gegenüber dem Digitalen, aber dann mache ich abends mal früher das Smartphone aus – oder fliege, wie Anfang der Woche, in die Sonne – und dann geht das schnell wieder vorbei.

10. Welche Session würdest du gerne nächstes Jahr auf der re:publica sehen?
Meine eigene, sofern ich es dieses Jahr wieder gebacken bekomme. Es dürfte um den digitalen Graben gehen.


Jetzt seid ihr dran:

Was ihr tun müsst? Ganz einfach: Die zehn folgenden Fragen in eurem Blog beantworten und das Stöckchen dann weiterschmeißen.

1. Wie lautete dein allererster Tweet?
2. Was ist das Böseste, was du über die digitalen Medien je gedacht, gesagt oder geschrieben hast?
3. Kannst du noch offline sein?
4. Eine Erfindung (außer Zeitreisen), die fehlt?
5. Google+ kann man getrost verlassen, oder?
6. Wie lässt sich der digitale Graben überwinden?
7. Drei Twitteraccounts, denen man unbedingt folgen sollte?
8. Das beste Buch über das Digitale, das du je gelesen hast?
9. Hast du eine anonyme Alternativ-Identität im Netz?
10. Welchen Twitter-Crush würdest du gerne mal kennenlernen?