Meine geschätzte VOCER-Kollegin Ulrike Langer hat mir ein „Blog-Twitterstöckchen“ zugeworfen:

Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat oder beruflich?
Als ich vor bald fünf Jahren im zweiten Anlauf den Weg zu Twitter fand, habe ich nicht viel Zeit in die Suche nach einem Namen investiert und bin bis heute bei dem sehr simplen @CarolinN geblieben. Mein Ansatz bei Twitter ist zwar ein beruflicher, aber ich habe zwei Dinge festgestellt: 1. Als Freelancerin ist es wichtig, eine Marke aufzubauen, und die wäre nicht authentisch, wenn ich strikt trennen würde zwischen meinem Beruflichen und Privaten. Und 2. dass umso häufiger Privates in meinen Feed gerät, je mehr Freunde, Bekannte und Kollegen auf Twitter sind. Bestimmte Dinge werdet ihr in meinem Twitter-Feed nicht lesen – ob meine Nase läuft oder ich gerade Sex hatte, solche Sachen -, eine gewisse Trennung ist mir weiterhin wichtig.

Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?
Überwiegend zu Medien- und Digitalthemen, die auch meinen beruflichen Schwerpunkt ausmachen, viel über Innovation im Journalismus (@VoiceOfVocer), den digitalen Graben und natürlich mein Herzensprojekt, die @DigiWomenDE. Aber dazwischen finden sich auch viele Musik- und Serientipps, feministische Kommentare oder Instagram-Bilder alltäglicher Beobachtungen. Und wie ich kürzlich feststellte auch eine Menge hiervon: <3

Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?
Mein Twitter-Investment zu beziffern, habe ich schon oft versucht – und bin bisher noch jedes Mal gescheitert. Dafür ist der Kanal einfach zu sehr in meinen Alltag integriert.

Auf welchen Social Media-Kanälen bist Du aktiv?
Neben Twitter vor allem auf Facebook, weniger regelmäßig auf Google+. Ich habe auch die unvermeidlichen Profile bei Xing und LinkedIn, die ich zwar pflege, aber nur sehr stiefmütterlich nutze. Gerne nutze ich als Portfolio-Tool noch Torial, weil ich über mehrere Projekte mit den Machern verbandelt bin und gerne dabei mitwirke, ein Tool zu optimieren. Dann habe ich noch ein paar weitere Profile, zum Beispiel bei Instagram oder Last.fm, einen YouTube-Kanal etc., die aber alle weniger erwähnenswert sind an dieser Stelle.

Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?
Twitter ist mein Nummer-eins-Kanal. Das erste, was ich morgens auf dem Smartphone öffne. Das letzte, was ich abends anschaue. Das Fenster auf dem Rechner, zu dem ich zwischen Aufgaben immer wieder springe. Ich schließe mich Ulrike, die mich um die Beantwortung dieser Fragen bat, an: Gerade als Freelancerin ist Twitter unverzichtbar, da es den Flurfunk ersetzt und durch einsame Stunden im Home Office hilft.

Organisierst Du Tweet-ups bzw. nimmst Du daran teil?
Manchmal fühlt sich mein Privatleben wie ein großes Tweet-up an, aber auf einem offiziellen bin ich meines Wissens nach noch nicht gewesen.

Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?
Er ist für mich Newsticker und Unterhaltung, Kummerkasten und Resonanzboden, Recherchehilfe und Rückkanal, PR-Agent und so vieles mehr.

Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?
Ohne Wenn und Aber eine 1. Twitter ist mein Einfallstor ins Internet. Ohne geht’s nicht.

Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?
Auf dem Desktop nutze ich Tweetdeck für Mac, doch seit die mobile Variante dieser meiner Lieblingssoftware eingestellt wurde, quäle ich mich mit Android-Twitter-Anwendungen. Alle paar Wochen eine Neue, keine konnte mich bisher überzeugen. Tweedle macht sich ganz gut, muss aber noch einige Bugs beseitigen, um an den Komfort von Tweetdeck heranzukommen.

Die Nächsten, bitte!
Das #BTStöckchen gebe ich hiermit weiter an @meyola @DanielRehn und @julianheck.