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Lernen mit Dr. House

3. Dez

Meine beste Freundin hat mich gestern am Telefon regelrecht abgewürgt, weil sie “Dr. House” gucken wollte. Ich fand das vollkommen okay, immerhin mache ich das selbst manchmal. Und obwohl ich die gestrige Folge – den ersten Teil des dramatischen Staffelfinales – schon kannte, habe ich sie mir noch einmal angeschaut. Die Doppelfolge ist mit Abstand die emotionalste und dramatischste dieser ohnehin schon grandiosen Serie.

Wie sich im Gespräch mit meiner Freundin herausstellte, ist sie hingegen so gar kein Fan von “Dr. House”. Seine Fälle jedoch seien medizinisch so gut recherchiert wie in bisher keiner anderen Arztserie. Sie würde sie auch erst schauen, seit sie House-Vorlesung hat. Stopp. Moment. Was? Manchmal sollte man wohl mal Focus lesen. Der schrieb nämlich schon vor zwei Monaten, dass an der Uni Marburg eine Vorlesung angeboten wird, in der Fälle aus der Serie besprochen und alternative, weniger drastische Behandlungsmöglichkeiten gesucht werden. “Natürlich ist Nettigkeit in unserem Beruf nicht alles”, sagt Jürgen Schäfer, der akademische Direktor der Uni. “Wer sich aber menschlich so daneben entwickelt wie House, der gehört hier nicht hin.” Houses Fälle analysieren: ja. Sich ihn zum Vorbild nehmen: bitte nein.

2 Antworten zu
»Lernen mit Dr. House«

  1. Christian sagt:

    Ich persönlich finde die Figur House schon sehr geil. Sarkasmus gepaart mit einem messerscharfen Verstand und einer Hingabe und Aufopferung wie selten zu vor gesehen. Dieser Mann macht einfach Spaß. Und sollte es wirklich jemanden in der realen Welt geben, der dieser Figur nahe kommt, dann sei dieser Person das Verhalten verziehen. Denn letzlich geht es darum zu lernen. Nett sein kann man auch in der Freizeit :-D

  2. Carolin Neumann sagt:

    Ich find House auch sehr geil, gar keine Frage. Die Figur ist schließlich das, was die Serie ausmacht. Jedenfalls für Normalos wie uns, die vom Medizinischen keine bis gar keine Ahnung haben.

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