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2.
Jan
Ein neues Medienjahr… mit Einschränkungen
Frohes neues Jahr allerseits! Uns erwarten 366 neue Medientage – ist ja Schaltjahr. Leider fängt 2008 gleich mit kräftigen Einschränkungen an. So sehr ich auch für das Nichtraucherschutzgesetz bin, die Online-Durchsuchung und Vorratsdatenspeicherung greifen in einer Weise in unser Leben ein, die dem mittlerweile gerne benutzten Slogan “Stasi 2.0″ durchaus Berechtigung gibt.
In Hamburg trafen sich die Gegner der Vorratsdatenspeicherung am letzten Tag im Jahr 2007, als offiziell die Verfasungsbeschwerde eingereicht wurde, zu einem Trauermarsch. Schade, dass ich nicht da sein konnte.
Liebe Caro, dir erstmal ein Gutes, Gesundes, Arbeitsreiches Neues Jahr!
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Also, grundsätzlich bin ich ja für die Abnahme von Nabelschnurblut und das Erfassen von Finger- und Ohrabdrücken bei der Geburt. Dass da noch niemand draufgekommen ist
Aber seien wir mal ehrlich: Im Grunde ist es doch so dass sich mit der Speicherung der Daten soooo viel nicht ändert. Es wird halt länger gespeichert, denn gespeichert und von der Exekutive IM VERDACHTSFALL abgerufen wurde es doch schon vorher! Natürlich wurden die Leute damit – von unserer arroganten Regierung, die es nicht für nötig hielt umfassend zu informieren – völlig überfahren. Dämliche Stammtischberichterstattung von der bekannten BLÖD-Fraktion schürte die Unsicherheit weiter. Wenn aber mal darüber nachgedacht würde, wieviel mit dieser auch so bösen Nutzung von Daten schon verhindert wurde, dann wäre man überrascht. Und man würde ganz anders darüber denken, wenn es in Deutschland schon mal einen verherrenden Terroranschlag gegeben hätte! Da würden sehr viele fragen, ob man das nicht durch Abhören verhindern hätte können, wahrscheinlich viele von denen die auch heute dagegen wettern.
Ich möchte gerne zwei Bespiele nennen: In der ersten Woche im Dezember wurde in Augsburg-Haunstetten ein 18-Jähriges Mädchen durch einen 17-Jährigen auf dem Nachhauseweg geschlagen, vergewaltigt und ermordet. Das war äußerst schlimm! Eine Woche später wurde der Typ gefasst, weil man ein Handy abgehört hatte, das der Verbrecher bei einem Einbruch klaute. Man konnte ihm mittels DNS-Vergleich die Einbrüche nachweisen und einen Bekannten des Mörders durch das Handy orten.
Die verfluchten kriminellen U-Bahn-Schläger von München, die vor einigen Tagen einen Rentner fast totschlugen konnten ebenfalls durch Abhören eines Handys dingfest gemacht werden!
Jedes aufgeklärte Verbrechen ist ein großer Erfolg, jedes nicht ausgeführte Verbrechen ein noch größeres!
Ich wünsche Happy Surfing, SMSing, Telefoning und fleißiges Mailing
) Nix für Ungut!
Grüße
Rainer